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Vorurteile bei der Wasserpflege vom Schwimmbecken

11

Jun '18

Vorurteile bei der Wasserpflege vom Schwimmbecken

Zum Thema Pool- und Schwimmbadpflege gibt es ja viele Mythen und Geschichten. Bayrol hat im letzten Schwimmbad-Report 4 Vorurteile unter die Lupe genommen. Nachstehend haben wir diese für Sie angeführt inkl. Tipps von Bayrol!

MYTHOS 1:
Ein starker Chlorgeruch wird durch zu viel Chlor im Wasser verursacht.

Das ist vielleicht der am weitesten verbreitete Irrglaube. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Ein starker Chlorgeruch ist oft das Zeichen von zu wenig Chlor im Wasser. Tatsächlich produziert Chlor als Reaktion auf die Unreinheiten im Wasser Chloramine. Diese Chloramine verursachen den charakteristischen, stechend-scharfen Chlorgeruch. Diese Moleküle werden dann, ebenfalls durch die Wirkung von Chlor, vernichtet. Aber wenn das gesamte Chlor durch die Vernichtung der Unreinheiten verbraucht wird, kann es die Chloramine nicht mehr abbauen.

Pool TippBAYROL TIPP: Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, empfehlen wir einen permanenten Chlorgehalt von 0,5 bis 1 ppm. So wird das Wasser ausreichend desinfiziert und es kann kein Biofilm entstehen, der die Chloraminbildung begünstigt. Bei starker Benutzung des Pools oder bei starkem Regen müssen Sie bei Bedarf Stoßchlorungen vornehmen, zum Beispiel mit Chlorifix. Durch den Einsatz eines besonders hochwertigen Rohmaterials erhöht Chlorifix schnell und effektiv den Aktivchlorgehalt.

MYTHOS 2:
Die Wände und der Boden des Pools werden rau, weil die Beschichtung beschädigt ist.

Nein, sie sind rau, weil das Wasser zu hart ist und sich Kalk an den Poolwänden abgelagert hat. Je nach Wohnort ist das Wasser mehr oder weniger hart und kalkhaltig. Kalk macht sich durch Ablagerungen an den Wänden des Beckens in Form von weißen oder grauen, mehr oder weniger rauen Flecken bemerkbar. Kalkablagerungen sind in der Regel auf einen zu hohen pH-Wert zurückzuführen.

Pool TippBAYROL TIPP: Überprüfen Sie zunächst den pH-Wert und stellen ihn, falls erforderlich, auf den korrekten Bereich zwischen 7,0 und 7,4 ein. Bürsten Sie den Kalk vom Boden und den Wänden ab und saugen Sie die Kalkkrümel mit einem Bodensauger ab. Wenn sich der Kalk nicht mechanisch entfernen lässt, senken Sie den Wasserstand, bis die Ablagerungen nicht mehr unter Wasser sind und reinigen Sie die betroffenen Flächen mit Decalcit Becken. Dieses dickflüssige saure Reinigungsgel entfernt hartnäckige Kalkablagerungen, Rostspuren und Flecken an Poolwänden und -böden.

MYTHOS 3:
Es ist nicht notwendig, das Poolwasser zu filtern.

Im Gegenteil! Der Filter ist das Herzstück Ihres Pools, er alleine macht 80 % der Poolwasserpflege aus. Durch das Filtern wird ein Großteil der Schmutzpartikel aus dem Wasser entfernt und das Wachstum von Algen und Bakterien deutlich reduziert. Die Filtration ist somit von entscheidender Bedeutung, sie ist die Basis der Wasserpflege.

Pool TippBAYROL TIPP: Verwenden Sie ein hochwertiges Filtermaterial, wie z.B. das aktivierte Glasfiltermedium AFM®, mit dem möglichst viele Unreinheiten aus dem Wasser entfernt werden, und somit der Desinfektionsmittelverbrauch verringert wird. AFM® ist ein revolutionäres Filtermedium für Sandfilter und besteht aus gewaschenem und anschließend sterilisiertem Recyclingglasbruch. Dieser „Glassand“ wird dann poliert und mithilfe eines exklusiven Verfahrens bearbeitet, durch das die Körner eine extrem glatte Oberfläche erhalten. Die Filterfeinheit wird um ein mehrfaches optimiert: AFM® filtriert 30 % mehr organische Stoffe als Quarz oder Glassand. 

MYTHOS 4: Der Pool sollte alle drei Jahre komplett entleert werden. 

Die Zugabe von Pflegemitteln hinterlassen ihre Spuren. Nach und nach nimmt das Wasser chemische Rückstände, wie z.B. den Chlorstabilisator auf, und die Poolpflege wird immer komplizierter. Um eine Übersättigung des Wassers zu vermeiden, muss es regelmäßig gewechselt werden. BAYROL empfiehlt, für Außenbecken jährlich einen kompletten Wasserwechsel durchzuführen, bei Hallenbädern sollten Sie das Wasser alle 2 - 3 Jahre wechseln.

Pool TippBAYROL TIPP: Beim Wechsel des Poolwassers im Frühjahr oder bei der regelmäßigen Rückspülung des Filters fällt Wasser an, das nicht unbedingt in der Kanalisation versickern muss. Dieses Poolwasser kann z. B. zur Bewässerung des Gartens verwendet werden. Das Wasser kann in einer Zisterne „zwischengelagert“ werden, wo sich das Chlor schon nach einigen Stunden auf ein „gartenfreundliches“ Niveau von unter 0,3 mg/L abbaut. Wird das Wasser direkt aus dem Becken verwendet, soll vor dem Gießen der Chlorgehalt unbedingt noch mit einem Tester überprüft werden. Liegt der Wert unter 0,3 mg/L, kann das Wasser sofort verwendet werden.

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