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Die Geschichte der Sauna

Die Mutter aller Saunaformen

Das Wort Sauna kommt aus der finnischen Sprache und bedeutet übersetzt „Schwitzstube“. Das Saunieren an sich geht jedoch nicht auf die Skandinavier zurück. Ursprünglich stammt das Bad in heißer Luft aus dem Norden Ostasiens. Bereits vor mehr als 1.500 Jahren erkannten dort Bauern die Vorteile der Sauna. Sie begaben sich nach der Arbeit zur Erholung in einen Raum mit heißer Luft. Kultiviert wurde das Saunieren aber letztlich doch von den Finnen.

Durch den finnischen Steinhausbau entdeckten man die Wirkung von Hitze in einem abgeschlossenen Raum. Um ihre Häuser zu wärmen nutzten die Finnen im Haus ein Feuer nahe der Haustür. Heiße Steine aus dem Feuer hielten die Wohnung auch über Nacht warm. Aus dieser Erfahrung schufen die Finnen extra Räume als Badeort, in denen sie mit heißen Steinen und Aufgüssen den Raum erhitzten.

In Finnland ist die Tradition des Saunierens bis heute besonders ausgeprägt und wird auch heute noch nach alten Riten durchgeführt. Die Sauna ist daher in der finnischen Kultur tief verwurzelt. Die älteste Form einer finnischen Sauna ist die sogenannte Rauchsauna, welche in der finnischen Sprache den Namen „Savusauna“ trägt. Bei dieser Variante ist kein Schornstein vorhanden und der Ofen steht frei im Raum. Der Rauch wird durch aufgeschichtete Steine abgeleitet. Im Anschluss zieht er an den Wänden entlang nach oben und durch eine kleine Luke nach draußen.

Doch bereits auch die Römer saunierten mit gewohnter Regelmäßigkeit. Viele römische Kaiser förderten das schweißtreibende Baden öffentlich und errichteten zahlreiche Schwitzbäder – oft monumentale Bauten, die vor allem auch der Machtdemonstration dienten. Im römischen Zeitalter war das so genannte Laconicum die gängige Sauna: Ein Raum mit einem Kohlebecken in der Mitte, in welchem trockenheiße Luft erzeugt wurde. Nachdem das Schwitzbad kühlten sich die Römer im so genannten Frigidarium ab.