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Saunaaufguss

Das Saunaerlebnis in der eigenen Sauna

Wasser über heiße Steine gießen: Was für unwissende Laien wenig spannend wirkt, ist für passionierte „Schwitzer“ stets der krönende Abschluss eines erfolgreichen Saunabades. Doch so richtig wird’s, wenn der Ablauf stimmt: Vom ersten Tropfen bis zum obligatorischen Handtuch-Wachler. Beim Aufguss steigt der in der Luft enthaltene Wassergehalt um etwa 50 Prozent an. Der Körper erhält einen zusätzlichen Hitzereiz. Unverzichtbar und schon vor dem Saunagang vorzubereiten ist der Holzeimer (samt Kelle) mit Wasser. Von den Duftstoffen genügen meist einige wenige Tropfen.

Während der Zeremonie sollten möglichst keine weiteren Gäste die Sauna betreten. Wobei: Das Verlassen der Sauna muss natürlich trotzdem jederzeit erlaubt sein.

Man startet, indem man einige Kellen der vorbereiteten Flüssigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens gibt. Vorsicht vor heißen Spritzern und Verpuffungen, nicht zu viel Wasser auf einmal.

Jetzt heißt es, zumindest für den Saunameister kräftig wedeln: Die Luftfeuchtigkeit dadurch gekonnt mit einem Handtuch im Raum verteilt. Nach 2-4 Minuten kann erneut Flüssigkeit auf den Ofen gegeben werden. Wedeln nicht vergessen!

Nach weiteren 2-4 Minuten sollte abermals Wasser aufgegossen werden. Das nun folgende, letzte Handtuchwedeln, kann mit einem „Abschlagen“ der einzelnen Gäste beendet werden. Dabei wird durch kräftiges Schlagen mit dem Handtuch der Luftstrom gezielt in Richtung eines jeden Gastes gerichtet. Und zum Schluss gang wichtig: Der Applaus für den erfolgreichen Sauna-Meister.

Öffentliche Saunen sind bei den verschiedenen Aufgussarten besonders kreativ. Honig-, Salz- und Fruchtaufguss sind bei den Saunabesuchern sehr beliebt. Versuchen Sie doch einmal einen dieser Aufgüsse zu Hause in den eigenen vier Wänden! Das Aufgussritual ist unkomplizierter als Sie denken. Wir empfehlen bei diesen speziellen Aufgussarten reichlich Handtücher unter zu legen, um das Holz nicht zu beschmutzen.

Für die verschiedenen Saunaaufgüsse braucht man natürlich das entsprechende Zubehör. Ob Saunakübel, Saunakelle oder Thermo Hygrometer - wir als Sauna Hersteller bieten Ihnen eine breites Angebot an Saunazubehör an.

Aromatisierter Aufguss

Der Klassiker unter allen Saunaaufgüssen

Dem Aufgusswasser werden einige Tropfen von ätherischen Ölen zugegeben. Diese Aufgusskonzentrate oder Saunadüfte gibt es in verschiedenen Duftrichtungen. Die gängigsten Saunaduftkonzentrate sind Fichtennadel, Eukalyptus und Citrus.

Wird das Aufgusswasser auf die heißen Saunasteine gegossen, entfalten die Aromastoffe des Öls einen wohlriechenden Duft. Die aufgelösten Substanzen werden über die Nase und Lunge aufgenommen. Bitte achten Sie darauf, nur für den Saunaaufguss geeignete Öle zu verwenden! Saunaduftkonzentrate müssen rückstandsfrei verdunsten.

Probieren Sie zur Abwechslung auch einmal exotische und ausgefallene Saunaduftkonzentrate wie zum Beispiel Birke, Kirsche-Vanille, Kokos-Vanille oder Alpenkräuter!

Salzaufguss

Peeling für die Haut in der Sauna

Beim Salz-Aufguss wird je nach belieben der Körper nach dem Vorschwitzen oder direkt nach dem ersten Aufguss mit Salz eingerieben. Man verwendet dazu am Besten grobkörniges Mineralsalz. Natürlich eignet sich auch gewöhnliches Speisesalz, wobei sich dieses schneller auflöst und der Peeling-Effekt nicht so intensiv ist.

Achten Sie darauf, dass Sie die Augen, den Genitalbereicht und offenen Wunden aussparen! Achten Sie auch darauf, genügend Handtücher unter zu legen oder verlassen Sie beim Einreiben die Sauna. Das Salz wirkt desinfizierend, schweißtreibend und entschlackend.

Verwenden Sie beim Aufguss Duftkonzentrate von Nadelhölzern wie zum Beispiel Latschenkiefer oder Fichtennadel. Die Kombination wirkt besonders erfrischend und belebend.

Honigaufguss

Zarte Haut mit Honig

Beim Honig-Aufguss reiben Sie sich vor dem Aufguss mit Honig ein. Der Honig kann je nach belieben am ganzen Körper verwendet werden, denn dank der Wärme klebt er nicht an der Haut oder an Körperhaaren. Verwenden Sie den Honig jedoch auf der Stirn besonders sparsam. Durch die Hitze wird der Honig flüssig und kann dadurch leicht in die Augen rinnen.

Honig strafft und pflegt die Haut, unterstützt den Stoffwechsel und wirkt sogar gegen Hautunreinheiten. Natürlich gilt hier das selbe wie beim Salz-Aufguss: Entweder die Saunakabine beim Einreiben verlassen oder ausreichend Handtücher unter legen.

Zu diesem Aufguss passt ein fruchtiges Saunaduftkonzentrat wie Citro-Orange oder Kokos-Vanille. Beide unterstreichen die Süße des Honigs.

Bieraufguss

Der Klassiker in der Sauna bei Männerrunden

Der Bier-Aufguss ist natürlich bei Männer-Saunarunden besonders beliebt, findet aber auch bei Frauen immer mehr Anklang. Das Bier wird jedoch nicht wie oft geglaubt pur auf die Saunasteine geschüttet, sondern mit viel Wasser im Saunakübel verdünnt. Das ideale Mischverhältnis ist 1:9. Der Aufguss riecht dann herrlich nach frisch gebackenem Brot.

In öffentlichen Saunen wird meist als Highlight noch Bier dazu gereicht. Jedoch Achtung! Der Alkohol im Bier wirkt auf den Kreislauf zusätzlich belastend und ist daher mit Vorsicht zu genießen!

Trinken Sie dazu alkoholfreies Bier! Der Biergeschmack unterstreicht den Geruch des Aufgusses ideal, erfrischt und dient als Durstlöscher.

Wenikaufguss / Birkenaufguss

Steigerung der Durchblutung

In der original finnischen und russischen Sauna (Baja) kommen ätherische Öle kaum zum Einsatz. In dieser Saunaform wird meist nur mit reinem Wasser aufgegossen oder mit Wasser, indem vorher Birkenbüschel bzw. Birkenreisig eingelegt wurde. Während des Aufgusses schlägt man sich selbst oder gegenseitig dann leicht mit den Birkenbüschel (Weniks) ab. Das ist angenehm und sehr erfrischend.

Durch das leichte auspeitschen wird die Blutzirkulation angeregt und die an der Hautoberfläche stehende Luftschicht wird verwirbelt. Die Schweißproduktion steigt nochmals an.

Geben Sie dem Saunawasser noch ein paar Tropfen vom Saunaduft-Konzentrat Birke hinzu. Somit verstärken Sie den Birkenduft noch zusätzlich.