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Infrarot Bedeutung
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Die Entstehung von Infrarotstrahlung

Wo Infrarotstrahlung herkommt

 

„Infra“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „unter“. Mit „Infrarot“ bezeichnet man den Bereich unter (nach) dem roten Ende des sichtbaren Lichtspektrums. Oft bezeichnet man Infrarotstrahlung auch als Infrarotlicht oder kurz Rotlicht.

Infrarot ist eine natürliche Strahlung, die uns jeden Tag auf vielfache Weise begegnet: Die Sonne gibt genauso Infrarot ab wie ein Kaminfeuer, ein Badezimmerstrahler oder ein Kachelofen.

Trifft Infrarotstrahlung auf unsere Haut, dann löst sie ein angenehmes Wärmeempfinden aus. Deshalb wird sie auch gerne als “Wärmestrahlung” bezeichnet. Jeder Körper gibt Infrarotstrahlung ab, solange seine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt. Verantwortlich dafür sind die Atome, die in seinem Inneren vibrieren.

Die Sonne ist der größte natürliche Infrarotspender. Ganze 42 % der Sonnenstrahlen sind Infrarotstrahlen. Die langwelligen Infrarot-C Strahlen werden zur Gänze von der Atmosphäre gefiltert, auf die Erde gelangen nur Infrarot-A und Infrarot-B. Das ist gut so, denn ohne die tägliche Dosis Infrarot von der Sonne würde es auf der Erde kein Leben geben.

Die Infrarot A Strahlung der Sonne merkt man am Besten im Winter. Auch wenn die Außentemperatur Minusgrade hat, ist es doch möglich bei direkter Sonnenstrahlung mit einem T-Shirt draußen in der Sonne zu sitzen.

Man sieht das oft auf Skihütten, wenn sich die Skifahrer auf der Terrasse ausruhen und nur leicht bekleidet in der Sonne sitzen. Zieht jedoch eine Wolke vor die Sonne, so ist die wohlige, direkte Wärme schnell weg und man spürt sofort die kalte Lufttemperatur. Dieser Effekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass Infrarot A Strahlung auf unseren Körper wirkt und wir mit dieser Strahlung schon unser Leben lang positiv in Berührung sind.

Infrarotstrahlen haben Wellenlängen zwischen 780 und 1 Mio. Nanometer (1 nm = 1 Millionstel Milimeter). Weil sie so kleine Wellenlängen haben, können wir sie auch nicht sehen, nur spüren. Erst die Wellenlängen zwischen 380 und 780 nm bilden das sichtbare Licht, das alle Farben enthält. Und Wellenlängen kürzer als 380 nm bilden die energiereiche Ultraviolettstrahlung. Generell gilt: Je kurzwelliger die Strahlung, desto energiereicher.

Das Spektrum der Infrarotstrahlung

Infrarot-A, Infrarot-B und Infrarot-C

 

Die Infrarotstrahlung wird in drei Teilbereiche mit unterschiedlicher Wirkung untergliedert. Je kurzwelliger die Strahlung ist, desto tiefer dringt sie in die Haut ein.

Das langwellige Infrarot-C wird von vielen uns bekannten Geräten abgestrahlt (Heizkörper, Bügeleisen und Saunaofen), Infrarot-A und -B hingegen nur von modernen Tiefenwärmestrahlern. So sollte man auch nur bei diesen Geräten von Tiefenwärme und Tiefenwirkung sprechen – diese beruht vor allem auf dem Infrarot-A Anteil.

Die Tiefenwärmestrahler oder auch Vollspektrumstrahler haben aber eigentlich schon lange Tradition – sind sie doch die Weiterentwicklung der allseits bekannten Rotlichtlampe.

Infrarot A

Wellenlänge: 780 - 1400 nm
Eindringtiefe: ca. 4-5 mm

Die tiefenwirksame Infrarotstrahlung wirkt bis in das Unterhautgewebe (40 - 50 mal so tief wie Infrarot-C und 10 mal so tief wie Infrarot-B). Nur in diesem Bereich wird die gewünschte Tiefenwirkung erzielt.

Infrarot B

Wellenlänge: 1400 - 3000 nm
Eindringtiefe: ca. 0,5 mm

Die Infrarotstrahlung dringt zwar bis zur Lederhaut (Dermis, Corium) vor, man kann jedoch nicht von Tiefenwirkung sprechen.

Infrarot C

Wellenlänge: über 3000 nm
Eindringtiefe: ca. 0,1 mm

Die Infrarotstrahlung wird direkt an der Oberhaut (Epidermis) absorbiert, das bedeutet nur oberflächliche Wärme und keinen Tiefenwärmeeffekt.

Die Eindringtiefe der Infrarotstrahlung in die Haut

Infrarot-A, Infrarot-B und Infrarot-C

 

Infrarot-C erwärmt die oberste Hautschicht, aber so richtig tief geht nur Infrarot-A und -B. Nur dann kann vom biophysikalischen Standpunkt aus von Tiefenwärme gesprochen werden.

Während Infrarot-C von den obersten Hautschichten absorbiert wird und dort für ein angenehmes Wärmegefühl sorgt, dringen Infrarot-B und vor allem Infrarot-A bis ins Unterhautgewebe zu den Blutgefäßen vor. Diese verteilen die Tiefenwärme gleichmäßig im Körper.

Mit angenehmen Folgen: Tiefenwärme belebt die Zellen, regt Blutfluss und Stoffwechsel an und verbessert die Sauerstoffversorgung. Die meisten positiven Effekte erreicht man im gesamten Infrarotspektrum, also mit Infrarot-A, -B und -C. Denn dann sind die Infrarotstrahlen den natürlichen Sonnenstrahlen sehr ähnlich. Wichtig ist also, dass der Strahler in Ihrer Infrarotkabine alle drei Teilbereiche abdeckt.

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