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Glossar Sauna
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Dampfsauna

Die heutige Saunakultur ist sehr breit gefächert und bietet große Auswahl. Immer mehr Menschen nehmen regelmäßig an Saunagängen teil und erkennen nun endlich den hohen Wert dieser Therapie- und Entspannungsmöglichkeit. Jedoch fühlt sich nicht jeder in den hoch temperierten Saunakabinen wohl, in denen meist sehr trockene Luftverhältnisse herrschen. Ganz anders aber fühlt man sich in einem angenehm duftenden und bei weitem nicht so heißen Dampfbad.

In einer herkömmlichen Sauna finden wir über der obersten Sitzbank Temperaturen zwischen 80°C und 105°C, das kann schnell einmal zu heiß werden, gerade Menschen mit gesundheitlichen Problemen strapazieren solch hohe Temperaturen enorm. Da empfiehlt es sich schon eher, an einer Sitzung in einer Dampfsauna teil zu nehmen, in der der Kreislauf und auch die Atmung nicht so sehr strapaziert werden. In einer Dampfsauna herrschen sehr feuchte Verhältnisse, die auch der Haut sehr gut tun, denn die Luftfeuchtigkeit hier beträgt immerhin 50% und mehr, das hängt ganz vom Saunatyp ab. Die Innentemperaturen in einer Dampfsauna liegen bei 50°C und bieten somit die perfekten Verhältnisse um schonend und reinigend zu schwitzen. Der Energieverbrauch bei einem Dampfbad ist nicht vergleichbar mit dem einer herkömmlichen Sauna, da der Raum nicht so stark erhitzt werden muss und auch nicht eine solch lange Zeit vorgeheizt wird.

Die Luft ist derart übersättigt mit Feuchtigkeit, dass man manchmal beim Eintritt in die Kabine kaum sehen kann. In der Dampfsauna wird keine bestimmte Aufenthaltszeit vorgeschrieben und da auch keine Form eines Aufgusses passiert, kann man kommen und gehen, wann man möchte. Die gefliesten Innenräume laden zum Entspannen ein und wirken äußerst beruhigend auf Körper und Seele, meist herrscht eine gedämpfte Stimmung und harmonisches Licht lässt Sie die Sorgen des Alltags vergessen. Die Bewässerungsanlage ist meist mit einem wohlduftenden ätherischen Öl versetzt und erzeugt somit bei der Befeuchtung der Sauna einen angenehmen Duft, der ebenfalls zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.

Gesundheitliche Aspekte wie die Behandlung von Schuppenflächten durch ein regelmäßiges Saunieren oder die Verbesserung des Kreislaufes sowie des Immunsystems sind Fakten, die nun endlich viele Menschen erkannt haben und auch in Anspruch nehmen. Ärzte sind sich schon lange einig, dass das gezielte Schwitzen den menschlichen Körper enorm bei der Regeneration unterstützt und auch die Psyche, also die Seele des Menschen, unglaublich davon profitiert.
Wärmetherapien werden immer beliebter, denn nach einem Besuch im Dampfbad fühlt man sich vitaler und kann direkt spüren, wie gut es tut, Schadstoffe gezielt auszuschwitzen. Das gesamte Hautbild verbessert sich bei regelmäßigen Saunabesuchen und auch das Bindegewebe, die Gelenke und unsere inneren Organe werden bei der Beseitigung von unnötigem Stoffwechselprodukten unterstützt. Vor allem an Tagen, an denen es draußen immer kälter, grauer und unfreundlicher wird, sucht man gerne einen Ort der Wärme, Ruhe und Geborgenheit auf. Dies tut man auch nicht ohne Grund, denn unser Körper möchte sich nicht nur erwärmen, sondern aus der gespendeten Wärme wird auch Energie gewonnen. Dieser Vorgang verursacht im Körper zahlreiche Reaktionen bei denen unzählige Glückshormone ausgeschüttet werden. Nach dem Saunabesuch fühlen wir uns zufriedener und spüren richtig wie sehr unser Körper dadurch reiner und sauberer geworden ist. Nehmen Sie regelmäßig an Sitzungen im Dampfbad teil oder gönnen Sie sich den Luxus und richten sich zu Hause einen Ort der Balance ein. Sie werden schon nach kurzer Zeit merken, wie unverzichtbar dies ist und sich auch bestimmt fragen, wie Sie es nur so lange ohne einen derartigen persönlichen Zufluchtsort ausgehalten haben.

Sauna

Schon in vergangener Zeit fand die Sauna viele Anhänger. Dieser Treffpunkt der absoluten Freiheit und der wohltuenden Wirkung erlebte in den letzten Jahrhunderten einen enormen Aufschwung. Das Wort Sauna beschreibt im übertragenen Sinne einen beheizten Raum, in welchem hohe Temperaturen erzeugt werden können. Das finnische Bad findet inzwischen über all auf der Welt Anhänger. Sind die Räumlichkeiten innen mit Holz ausgekleidet, dann spricht man von einer klassischen Sauna. Doch in größeren Saunalandschaften findet man auch Kabinen, die einem ein Dampfbad gewähren, wobei diese innen gefliest werden.

Die gesundheitsfördernde Hitze in der Saune wird von einem kleinen akkuraten Steinofen produziert. Meistens findet man Temperaturen zwischen 80°C und 100°C vor. Bei trockenen Luftverhältnissen kann die Temperatur allerdings schon einmal bei 130°C liegen. Seit neuester Zeit werden die Saunaöfen elektrisch betrieben. Um die Hitze für sich selbst beliebig wählen zu können sind die Sitzbänke in der Sauna auf verschiedenen Höhen angebracht. Begibt man sich auf die oberste Stufe liegt man automatisch an der heißesten Stelle. Die unterste Stufe eignet sich optimal zum Eingewöhnen und vor allem für diejenigen, die nicht so oft in die Sauna gehen. Die mittlere Stufe bietet eine Temperatur im Mittelwert liegend. Um den Kreislauf immer wieder anzuregen wird in einer Sauna kontinuierlich Frischluft zugeführt. Dadurch kühlt die Saunatemperatur aber keines falls ab, denn die zugeführte Luft wird unverzüglich vom Saunaofen aufgeheizt.

Aus gesundheitlicher Sicht weiß man heute, wie wichtig und gesund es ist zu schwitzen. Schon früher nahmen Könige und Wohlhabende Schwitz- oder Dampfbäder. Zu Recht- denn dies reinigt die Haut tiefgehend und ermöglicht so eine Erneuerung der Hautzellen. Nach einem entspannten Saunabesuch fühlt man sich wie neu geboren. Das Atmen fällt leichter, die Haut fühlt sich glatter an und spannt nicht mehr, aber auch unser Nervensystem profitiert durch das Schwitzen. Es ist also nicht nur ein Gerücht, dass das Immunsystem dadurch beachtlich gestärkt wird. Der Körper regeneriert sich also besser durch das regelmäßige Aufsuchen einer Sauna. Der Aufguss ist dafür da, um die Luftfeuchtigkeit in der Kabine hoch zu halten. Dafür wird Wasser über die stark erhitzten Steine gegossen. Der Dampf, der durch dieses Begießen aufsteigt, ist besonders intensiv. Die Richtung des Aromas kann frei gewählt werden. Hochwertige ätherische Kräuter- und Duft Öle sorgen für angenehmen Geruch und berauschende Wirkung. Nun hat es sich so eingebürgert, vor allem im deutschsprachigen Raum, dass man nach diesem Vorgang, die heiße Luft mit einem Handtuch verwirbelt.

Nach dem Saunieren ist eine Ruhephase sehr wichtig. Bei der Erhöhung der eigenen Körpertemperatur wird nicht nur äußerlich ein Fieber erzeugt, sondern dies trifft auch tatsächlich zu. Das bewirkt, dass Krankheitserreger zerstört werden und das Immunsystem somit enorm gestärkt werden kann. Das anschließende Kaltbad wird aus Gründen der Muskelentspannung empfohlen. Nach dem ersten kleinen Schock tut das kühle Nass sehr gut und wirkt absolut wohltuend auf alle Muskelfasern. Außerdem wird dabei der Blutdruck um einiges gesenkt, der Kreislauf wird wieder angeregt, der Stoffwechsel unterstützt und gleichzeitig wird auch die Atmung nachweißlich leichter.

Auch die Schönheit wird von dieser jahrhundertalten Methode gefördert. Die Poren reinigen sich tief und rein, aber wegen der Durchblutung der Haut weiten sich auch die Blutgefäße. Während des Saunaaufenthaltes erhöht sich die Temperatur der Haut auf erstaunliche 40°C. Das anschließende Abkühlen im Kaltwasserbecken verursacht, dass sich diese Poren wieder schließen, was im Allgemeinen als Gefäßtraining bezeichnet wird. Die Reinigung durch den Saunagang ist äußerst schonend, denn die Hornhautschichten an der Hautoberfläche weichen sich dadurch auf und könnten nach einem Saunabesuch optimal entfernt werden. Nicht selten wird das regelmäßige Aufsuchen einer Sauna sogar vom Arzt verschrieben. Hier gibt es einige Hinsichten, in denen Ihnen das kontrollierte Schwitzen weiter helfen kann. Zum Beispiel bei Herz- Kreislauf Problemen oder bei diversen Infektionskrankheiten. Nach der Sauna ist es wichtig, sich zu entspannen und tief in den eigenen Körper hinein zu fühlen. Das Essen und auch das Trinken von alkoholischen Getränken sollten Sie, falls Gesundheitsprobleme vorliegen, mit Ihrem Arzt absprechen.

Saunabau

Die Errichtung einer Saunaanlage hat sich in den vergangenen Jahrhunderten stark verändert, sind früher die Menschen noch in primitiv erbauten Schwitzhütten gesessen, um sich von bösen Geistern und schlechten Omen zu befreien, so ist die Saunakabine heute ein Ort der wahren Entspannung. Eine Oase der Ruhe und der Besinnung, nirgendwo sonst kann man seinen Körper so deutlich spüren und ihm etwas derartig Gutes tun.

Die finnische Art einer Saunakabine kann sehr leicht selbst errichtet werden. Die Kabinen bestehen vorzugsweise aus Holz und sind relativ rasch aufgebaut. Etwas aufwändiger ist jedoch die Errichtung einer orientalischen Sauna Gattung, also eines Dampfbades. Ein gefliester Innenraum wird Sie mehr Zeit und Geduld kosten, aber danach umso schöner erstrahlen und Sie bei jedem Gang in Ihre ganz persönliche Sauna erfreuen, ist dieser Luxus doch wahrlich unvergleichlich. Die Ausrichtung der Räumlichkeiten einer Sauna kann Ihr Wohlbefinden ebenso stark beeinflussen und darum erfordert der Bau einer Sauna auch eine reichhaltige Information und Vorbereitung.

Entscheidend ist es, sich zu überlegen, welche Sauna gebaut werden sollte. Immerhin gibt es von der Außensauna und Innensauna über Dampfbad sowie Infrarotkabine bis hin zur Größe sehr viele Entscheidungspunkte, die getroffen werden müssen. Auch die Frage des Designs muss vor Beginn der Bauarbeiten entschieden werden. Ist die Sauna komplett aus Holz? Soll die Saunaanlage mit Ziegeln umkleidet werden? All das gilt es vorab zu klären, um perfekt vorbereitet in den Bau starten zu können. Man sollte sich also schon genügend Gedanken über die gesamte Materie machen, um am Ende auch ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Eine entscheidende Frage ist auch, wo die Sauna aufgestellt werden sollte. Die verschiedenen Möglichkeiten weißen auch unterschiedliche Untergründe auf, auf die dringend eingegangen werden sollte. Zum Beispiel gibt es Saunakabinen, die am Balkon errichtet werden, manche stehen im Keller oder im Garten und andere wiederum direkt im Schlaf- oder Badezimmer.

Beim selber Bauen einer Sauna benötigt man keine speziellen Werkzeuge. Eigentlich kann jeder zu Hause sein eigenes Traummodell errichten, selbstverständlich wird zur Nutzung eines Elektroschraubers, eines Schraubenziehers und einer Wasserwaage geraten, denn nur damit kann eine dementsprechende Qualität erzielt werden. Als erstes wird immer ein Sockel errichtet, da die folgenden Schritte umso leichter gelingen, je exakter der Untergrund ist. Als nächstes werden die Seitenwände eingestellt und ausgerichtet. Natürlich muss man den Platz für die Tür beziehungsweiße auch für den Türrahmen beachten. Wenn die Tür dann eingesetzt worden ist, folgt das Einsetzen der Deckenleisten. Mit Abschluss dieses Schrittes werden die Leisten im Inneren der Saunakabine angebracht, um später darauf die Liegeflächen einrichten zu können. Die Liegenanzahl wird je nach Kabinengröße variieren und die Höhenunterschiede liegen ganz bei Ihnen.

Die Installation des Saunaofens sollte exakt und äußerst genau erfolgen, da dies immerhin den problemlosen Ablauf der späteren Sitzungen beeinflusst. Auch die Lichter und Lampen werden nun angebracht und verleihen dem Ganzen inzwischen schon ein ganz anderes Gesicht. Empfehlenswert ist, sich für Lampen zu entscheiden, bei denen je nach Belieben die Konzentration des Lichtes gesteuert werden kann, da dies für später mehrere Optionen offen lässt. Die Tür sollte mittels eines Magneten verschlossen werden. Diese Variante wird am längsten Freude bereiten, ist lautlos und kann jeder Zeit ausgetauscht werden. Für das Erbauen einer wahren Wellness Oase sind also nicht allzu viel Fachkenntnisse von Nöten. Trotzdem sollte man sich in kritischen und entscheidenden Punkten selbstverständlich von einem Fachmann beraten lassen, damit auch höchste Qualität erreicht werden kann.

Saunakabinen

Immer mehr Menschen suchen nach einem Ort, der Geborgenheit und Zuflucht für sie darstellt. Stress der nicht abgebaut wird, kann nicht nur Schäden an der menschlichen Psyche hinterlassen, sondern auch erheblichen körperlichen Schaden verursachen. Um dem zu entgehen, nutzen die Menschen sehr gerne die alte Kultur des Schwitzens. Eine Saunakabine in den eigenen vier Wänden zu besitzen ist nicht nur ein wahrer Luxus, sondern auch eine Bereicherung für das allgemeine Wohlbefinden. Als Saunakabine wird im Allgemeinen eine Räumlichkeit bezeichnet, in der man die Innentemperatur enorm steigern kann, um dadurch in weiterer Folge ein verstärktes Schwitzen hervorrufen zu können, welches reinigend auf Körper und Seele wirkt. Es wird vermutet, dass der Ursprung dieser Kultur in Finnland zu finden ist, doch muss man auch erwähnen, dass schon auf verschiedenen Teilen der Welt seit Jahrhunderten gezielt geschwitzt wird. Das Erhitzen des Innenraumes erfolgt durch einen Steinofen, der meist elektronisch gesteuert ist. Wenn eine bestimmte Grundtemperatur gegeben ist, steht dem Saunagang kein Hindernis mehr im Weg. Nach einer festgelegten Zeit findet ein Aufguss statt, bei dem Wasser über die extrem erhitzten Steine des Saunaofens gegossen wird. Dabei entsteht Dampf, welcher nun Ihren Körper beim Schwitzen unterstützen wird, wahlweiße kann das Aufguss-Wasser auch durch ätherische Öle mit gewissen Geruchsrichtungen versehen werden. Diese wirken sich ebenso auf unterschiedlichste Art und Weise wohltuend auf Körper und Geist aus.

Die traditionelle Sauna, oder „Schwitzhütte“ wie sie früher noch genannt wurde, ist aus Holz erbaut. Dies hat zur Folge, dass das Material ohne weiteres einer hohen Hitze ausgesetzt werden kann, es Feuchtigkeit aufnimmt und sie auch wieder abgibt, weshalb es optimal für solche Zwecke erscheint. Im Orient erzeugten die Menschen keine trockene Hitze, sondern reinigten Ihre Körper und Seelen in einem wohltuenden Dampfbad. Schon lange bevor man den medizinischen Hintergrund dieser Kultur belegen konnte, wussten unsere Vorfahren was gut für Sie ist und das nur anhand dessen, was Ihnen Ihr Körper gesagt hat. Vielleicht sollten auch wir wieder damit beginnen, auf unseren eigenen Körper zu hören und ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Modelle und Größen auf dem Markt. Dies ermöglicht es einem Single ebenso eine Saunakabine zu besitzen wie auch einer Großfamilie. Eine der neuesten Installationsarten einer Sauna wird durch verschieden färbige Lichteffekte bestimmt. Diese Farbtherapie hat sich schon in den unterschiedlichsten Hinsichten bewährt und erzeugt in einer gemütlichen Saunakabine eine unfassbare Stimmung. Diese Lichteffekte setzen Schwingungen frei, welche auf Ihr gesamtes Nervensystem wirken und es mehr als nur positiv beeinflussen. Über dies hinaus dient der Saunagang auch der Entschlackung und der Entgiftung des gesamten Körpers. Das Schwitzen hilft bei der Beseitigung verschiedener gesundheitlicher Probleme und unterstützt Sie während der Gesundung, weshalb es auf Dauer gesehen Ihr Wohlbefinden enorm steigern kann, wenn Sie eine Saunakabine in der Nähe haben und regelmäßige Saunagänge unternehmen.

Saunaofen

Das wahre Herzstück Ihrer Wohlfühloase ist doch ganz eindeutig der Saunaofen. In den letzten Jahrzehnten sind unterschiedlichste Modelle entwickelt worden, weswegen man auch mit Sicherheit das richtige Modell finden wird. Es bleibt allerdings zu beachten, dass die Leistungen der verschiedenen Modelle variieren können.

Es gibt auch Modelle, die mit Öl betrieben werden, wobei diese allerdings nach und nach aus der Mode kommen. Aber bei einem Saunaofen geht es nicht nur um die Leistung, die er erbringt. Leistungsstufen zwischen 3 und 9 kW sind möglich und auch für jeden Saunatyp findet sich der richtige Heizofen. Ganz egal, ob man eine klassische finnische Sauna einrichten möchte oder ein orientalisches Dampfbad kreieren will. Natürlich unterscheiden sich die Öfen auch im Design beziehungsweise in der Art der Aufstellung. Manche der Herzstücke stehen frei im Raum, andere sind verdeckt oder aber auch an der Wand angebracht.

Die Beheizungsarten können je nach Belieben ausgewählt werden, ist das Angebot an verschiedenen Optionen doch wahrlich groß. Die meisten Modelle werden allerdings bereits elektronisch betrieben. Man kann einen Saunaofen natürlich auch mit Holz beheizen, was ganz besonders romantisch wirkt. Die absolute Neuheit am Markt stellt der Bio- Kombi Ofen dar. Die Besonderheit an diesem Modell ist, dass man damit ein feucht- heiß Klima erzeugen kann. Die modernsten Geräte können mittels integrierter Steuerung ganz gemütlich eingestellt werden.

Nun stellt sich doch die Frage, wie viel Leistung bei einem Saunaofen benötigt wird. Das erklärt sich jedoch sehr schnell. Um dies feststellen zu können, ist es erforderlich, dass Sie die Raummeter, also die Kubik- Meter Ihrer Saunakabine ungefähr errechnen oder schätzen. Aus diesem Wert ergibt sich dann anschließend die Leistungskapazität, die Sie bei ihrem Saunaofen benötigen. Die Wahl des Saunaofens ist eine sehr wichtige Entscheidung, immerhin ermöglicht er Ihnen ein entspanntes Saunabad und sollte Ihnen auch so lange wie möglich gute Dienste erweisen.

Die Luftführung des Saunaofens spielt ebenso keine kleine Rolle, denn nur mit einer niedrigen Luftaustrittstemperatur wird ein absolutes Wohlgefühl ermöglicht. Nun gibt es natürlich unterschiedliche Modelle, um für jede Saunatyp ein passendes System finden zu können. Beispielsweise kann ein Standofen mit klassischem reduziertem Design erwähnt werden, der in sehr viele unterschiedliche Saunen passt. Die Füllmenge für die Saunasteine liegt meist in einem Bereich um die 100 Kilogramm, die anschließend wohlig warme, aber auch Schweiß treibende Hitze versprechen sowie äußerst intensive Aufgüsse erlauben. Wichtig ist es, beim Kauf eines Saunaofens auf die Verarbeitung zu achten. Eine niedrige Heizstabbelastung und die Verarbeitung hochwertigster Materialien wie Edelstahl und Aluguss aber auch die Trennung der Heizstäbe von den Saunasteinen sind sehr wichtige Kriterien, auf die Sie unbedingt achten sollten.

Eine ebenfalls sehr angenehme Lösung, vor allem für kleinere Saunakabinen, ist ein Unterbankheizsystem. Denn dieses nimmt nicht viel Platz ein, wirkt dadurch klein und ist doch ganz groß in Punkto Leistung und Wärmeerzeugung. Auch bei diesen Modellen findet man oft eine Füllmenge von 100 Kilogramm Ofensteinen vor. Diese Menge ist optimal geeignet um gleichmäßige Hitze zu erzeugen und die Temperaturschichtung besonders angenehm zu verteilen. Dazu kommt noch, dass diese Variante der Beheizung auch einen sehr hohen Sicherheitsfaktor bietet, denn durch die unter der Sitzbank verstaute Beheizung sind Kinder perfekt vor Berührungen der heißen Steine geschützt. Die in die Sitzbank eingelassene Aufgussklappe ist sehr praktisch und schafft zusätzlich Platz im Saunainnenraum.

Inzwischen ist es auch möglich, Saunaöfen an den Wänden anzubringen und dadurch ebenso Platz zu sparen. Auch der Komfort beim Aufguss ist ein Punkt, warum diese Variante immer beliebter wird. Hier gibt es auch Saunaöfen mit Füllmengen von 60 Kilogramm, wobei sich eine Füllmenge von 100 Kilogramm als optimal herausgestellt hat. Die Steine sollten nicht direkt an den Heizstäben anliegen, und auch auf eine niedrige Heizstabbelastung sollten Sie bei der Wahl Ihres Saunaofens achten. Die Wartung der Geräte ist äußerst wichtig, da man durch eine regelmäßige Kontrolle störende Zwischenfälle ausschließen und in weiterer Folge auch von einer sehr langen Lebensdauer profitieren kann.

Saunazubehör

Die Saunakultur wird nun seit sehr langer Zeit von Generation zu Generation weitergegeben. Schon unsere Vorfahren nutzten diese Vorgänge zur Reinigung des Körpers, des Geistes und zur Beseitigung von gesundheitlichen Problemen. Es ist wahrlich schwer festzulegen, wo die erste Sauna entstanden ist. Denn neben den Finnen haben auch die Chinesen viel Wert auf die Wirkung des heißen Dampfes gelegt, aber auch die Indianer griffen auf diese Zeremonie zurück, um sich von bösen Geistern und ernsthaften Krankheiten zu befreien. Nun sieht man wie weit diese Kultur zurückgeht und dass es weltweit praktiziert wird, aber nicht nur die Arten der Räumlichkeiten haben sich seither stark verändert, sondern auch alles rund um das Saunieren wurde modernisiert und auch komfortabler gemacht. Hat man früher noch in der Mitte einer Hütte einfach an einer gesicherten Feuerstelle geheizt, so sind es heute beeindruckende Steinöfen, welche die Raumtemperatur in einer Sauna stark erhöhen.

Die einzelnen Vorgänge beim Saunieren werden aus den unterschiedlichsten Gründen angewandt, jedoch gibt es strikte Abläufe und Praktiken, an die man sich halten sollte, um das gewünschte Ergebnis zu erlangen. Der Aufguss zum Beispiel ist ein großer und wichtiger Bestandteil eines Saunabesuches. Dafür wurden im Laufe der Jahre unterschiedliche Saunazubehöre entwickelt. Am beliebtesten ist mit Sicherheit der Aufguss-Kübel, dieser besteht meist aus Lärchenholz und fasst unterschiedliche Mengen an Flüssigkeit. Um den Aufguss unproblematisch ausführen zu können, ist ein praktischer Griff am Eimer angebracht und mit einer rustikalen Schöpfkelle wird dann die Flüssigkeit über die glühend heißen Steine gegossen. Diese Schöpfkellen sind wahlweise aus Edelstahl, wobei der Griff natürlich mit Holz eingekleidet ist, um Verbrennungen zu verhindern.

Die Saunakultur hat sich allerdings nicht nur in Praxis bezogener Hinsicht verbessert, sondern auch der Komfort in den Räumlichkeiten ist enorm angestiegen. Das exklusivste Zubehör verwandelt Ihre Saunakabine zu einem Ort wahrer Entspannung und absoluten Wohlgefühls. Die Wahl der Steine ist schon am Anfang zu treffen, denn hier unterscheiden sich vor allem die Herkunft und auch die Hitzebeständigkeit. Wählen Sie daher sehr sorgfältig, um anschließend auch die gewünschte Leistung genießen zu können. Darüber hinaus ist selbstverständlich auch ein Thermometer in einer Saunakabine unverzichtbar geworden. Um eine gute Übersicht der Temperatursteigung zu behalten sollte es gut sichtbar im Innenraum der Kabine angebracht werden. Die Sanduhr, die man in den meisten Saunaanlagen vorfindet, legt eine gewisse Zeit vor, nach der aufgegossen werden soll, beziehungsweise regelt, wie lange Sie sich in der schweißtreibenden Hitze aufhalten sollten.

Die Innenbeleuchtung einer Sauna kann Stimmung und Wohlbefinden steigern, weshalb immer mehr Wert auf die Art der Beleuchtung, die Farben und die Wirkung des Lichts gelegt wird. Das geschieht auch völlig zu Recht, denn medizinische Tests belegen die positive Wirkung der bereits bekannten Farbtherapie. Erzeugen Sie unterschiedliche Stimmungen in Ihrer Kabine und gönnen Sie sich den Luxus, die Farbgebung selbst wählen und steuern zu können. Kopfstützen, welche aus hochwertigem Holz gefertigt werden, bieten besonderen Liegekomfort im Kabineninneren. Aus hygienischen Gründen eignet sich die natürliche Substanz des Holzes perfekt für die Anforderungen einer Sauna, da das Material hitzebeständig ist und auch dementsprechend gut und problemlos gereinigt werden kann.

Für den Saunagang empfiehlt es sich ebenfalls ein großes und dickeres Handtuch zu verwenden. Die großen Saunatücher bieten eine optimale Unterlage in jeder Position und sind meist auf einer Seite markiert. Somit sitzen Sie immer auf derselben Seite des Handtuchs, dies kann besonders empfindliche Menschen durchaus vor Infektionen schützen.

Durch das große Angebot verschiedenster ätherischer Öle kann der Aufguss unterschiedlich gestaltet werden, und so kann auch die Wirkung des Aufgusses auf Ihre individuellen Wünsche eingestellt werden. Diese Öle bewirken unterschiedlichste Reaktionen im Körper und im Nervensystem, erfahren Sie das unübertreffliche Gefühl dieser wohltuenden Essenzen. Gestalten Sie Ihren Saunagang ganz nach Ihren Vorstellungen und Wünschen, um absolute Entspannung und Erholung zu erfahren.

Saunen

Eine seit Generationen überlieferte Kultur lehrt uns, wie wichtig es ist, zu schwitzen. Aber dabei meint man nicht das Schwitzen, das durch harte Arbeit hervorgerufen wird, hier ist das gezielte, entspannte Schwitzen gemeint, welches den ganzen Körper auf schonende und angenehme Weise reinigen sollte und die Seele von bösen Geistern befreit.
Niemand wagt es, genau zu sagen, woher das Saunieren kommt. Man meint die Finnen wären die ersten gewesen, die diese Behandlung zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt haben, doch weiß man auch aus Überlieferungen, dass die Chinesen ebenso großen Wert auf die Entgiftung des Körpers gelegt haben. Bei den Indianern waren es sogenannte „Schwitzhütten“ die erkrankte Stammesangehörige wieder geheilt haben sollen. Heute kann man die Wirkung von heißem Dampf, der gezielt eingesetzt wird, ganz genau belegen. Das Immunsystem wird dadurch enorm gestärkt, aber nicht nur physische Probleme können durch regelmäßiges Saunieren gelöst werden, sondern auch die menschliche Psyche, die Seele in uns allen, ist für Momente der Ruhe und Geborgenheit sehr dankbar.

Das Saunieren wird in einem stark beheizten Raum praktiziert. Die finnischen Modelle bestechen vor allem durch einen kompletten Holzverbau außen sowie auch im Innenraum der Kabine, da Holz ein unglaublich dankbares Material ist, welches Feuchtigkeit absorbieren kann, diese anschließend aber wieder abgibt. Wenn die Saunakabine ausreichend erhitzt ist, findet das Highlight des Saunaganges statt. Der Aufguss stellt eine Attraktion dar, wird dabei doch Wasser, welches wahlweise mit unterschiedlichen Ölen angereichert sein kann, über die glühend heißen Steine gegossen. Der Dampf, der dadurch entsteht, dringt tief in die Haut ein, reinigt sie tiefgehend und besonders schonend.
Nach dem Aufguss verweilt man noch einige Zeit in der Kabine, danach ist der Saunagang abgeschlossen und es empfiehlt sich ein Sprung in kühles Wasser, welches den Kreislauf wieder anregen sollte und auch das Nervensystem des menschlichen Körpers stimuliert. Beim Saunieren wird die Körpertemperatur über die Normaltemperatur erhöht. Dies scheint nicht nur wie Fieber zu sein, sondern es wird vom Körper tatsächlich als Fieber wahr genommen. Gerade dieser Vorgang trägt sehr viel zur Verbesserung unseres Immunsystems bei, jedoch ist es für den Körper durchaus eine Anstrengung. Gönnen Sie sich daher nach dem Aufenthalt in der Kabine eine Ruhepause, für die man in den meisten Saunaanstalten und Schwimmbädern eine eigene Ruhezone vorfinden kann. Dort können Sie es sich gemütlich machen und den Tag in der Sauna ausklingen lassen. Durch regelmäßiges Saunieren unterstützt man also nicht nur das Immunsystem, sondern regt auch das Nervensystem an, was die Gefahr, an Herz- Kreislaufstörungen zu erkranken, deutlich verringern kann. Bei älteren Personen, die solchen Beschwerden bereits unterliegen, rät es sich nicht unbedingt, einen Sprung ins kalte Nass zu wagen, weshalb man sich hier auf jeden Fall vorher mit dem Arzt absprechen sollte.

Eine andere Art des Saunierens ist das orientalische Dampfbad. Im Orient wurden Räumlichkeiten zum Schwitzen eingerichtet, aber anders als in Finnland sind diese nicht innen mit Holz verkleidet, sonder bestechen durch ein farbenfrohes, gefliestes Innendesign. In diesen Räumen nahmen die Könige und Oberhäupter der Gesellschaft in den damaligen Jahren ihre Dampfbäder. Diese Variante erfreut sich höchster Beliebtheit, da kein Aufheizen nötig ist und die Luftverhältnisse im Innenraum der orientalischen Sauna äußerst feucht sind, bieten sie optimale Gegebenheiten für all jene, die trockene Hitze nicht vertragen. Meistens duftet das zugeführte Wasser nach beruhigenden Substanzen. Das Wasser der Bewässerungsanlage wird mit ätherischen Ölen versetzt, was das Wohlbefinden enorm steigern kann.

In jüngster Vergangenheit haben sich allerdings auch die Infrarot Kabinen immer größerer Beliebtheit erfreut, wobei es sich dabei um eine ganz besondere Form einer Sauna handelt. Speziell auch bei Gelenksschmerzen kann die Lichtbestrahlung besonders vorteilhaft sein, weshalb dieser Saunatyp auch im Bereich der ärztlichen Behandlung immer öfter Anwendung findet.